Dieses Rezept nutzt zwei Tofusorten optimal aus: Der Naturtofu bekommt durch Braten und Ablöschen neue Tiefe, der Räuchertofu bringt Struktur vom Schneiden statt vom Reiben. Übrig gebliebene Gurkenlake kannst du gleich für Dressings, Kartoffelsalat oder zum Abschmecken von Suppen weiterverwenden.
Pflanzliche Küche & Kindheitserinnerung
Der Mix aus cremigen Komponenten und proteinreichem Tofu ergibt einen sehr befriedigenden Brotaufstrich ohne tierische Zutaten. Die Säure aus Essig und Gurken sorgt für die typische „Fleischsalat“-Assoziation – nur eben smarter und nachhaltiger. Für mich ne Kindheitserinnerung und absolutes Comfort Food.
Genuss & Kreativität
Die Basis steht, den Rest kannst du spielerisch anpassen: Kapern, frische Kräuter, etwas Meerrettich, Mandarine, Pfirsich oder gerösteter Sellerie geben dem Ganzen neue Nuancen. Perfekt für Brötchen, Bowls oder als Kontrast auf einer deftigen Stulle. Probiere doch mal meine Knusprigen Brotchips dazu.
Kein Fleischsalat, dafür mein köstlich cremiger Tofusalat
Ein unkomplizierter, alltagstauglicher Snack, der zeigt, wie viel Genuss in der pflanzlichen Küche steckt. Keine Ersatzprodukte aus der Packung, sondern eigener Biss, eigenes Aroma und ein schönes Spiel aus Rauch, Säure und Cremigkeit.
200 g fester Naturtofu grob reiben und in einer Pfanne mit 4 EL Rapsöl* anrösten, bis er leicht Farbe annimmt.
Mit 1 EL Tamari*, 1 EL Apfelessig* und 1 EL Ahornsirup* ablöschen und kurz einziehen lassen.
Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen. Geht schneller, wenn du alles aus der Pfanne auf einem großen Teller abkühlen läßt.
Währenddessen ½ Zwiebel und 3 mittelgroße saure Gurken fein würfeln.
In einer großen Schüssel 40 g vegane Mayonnaise, 75 g ungesüßter Sojajoghurt, 1 TL Senf*, ½ TL Paprika* und ½ TL Salz* verrühren.
150 g Räuchertofu* in feine Streifen schneiden und zusammen mit Zwiebel und Gurken zur Creme geben.
Den abgekühlten Naturtofu unterheben, alles gründlich vermengen und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen – gern länger, dadurch wird der Geschmack runder und tiefer. Final abschmecken und optional frisch gemahlener Pfeffer dazu.
Notizen
Im Kühlschrank hält sich der Salat gut verschlossen 3–4 Tage. Einfrieren ist möglich, aber nicht optimal, da die Cremigkeit nach dem Auftauen leicht leidet; wenn du ihn dennoch einfrierst, am besten in dichten Portionenbehältern und nach dem Auftauen kräftig durchrühren. Ideal sind Schraubgläser oder luftdichte Edelstahlbehälter.Einige der Links auf meiner Website sind sogenannte Affiliate-Links und mit * markiert. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diese Links etwas kaufst – natürlich ohne zusätzliche Kosten für dich.So unterstützt du meine Arbeit und hilfst mir, weiterhin kostenlose Inhalte wie Rezepte und Tipps bereitzustellen. Vielen Dank dafür!
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Guten
Appetit
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